Kategorie: Bayern

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Lass Dich überwachen… (2009/08/20)

PIRATEN wohnen als „gläserne Bürger“ ein Wochenende lang öffentlich auf dem Marienplatz in München.

Am kommenden Wochenende werden Mitglieder unserer Partei unter der
ständigen Beobachtung durch die Passanten 33 Stunden lang auf dem Marienplatz arbeiten, essen und schlafen: Unter einem Pavillondach werden die Bewohner auf 20 Quadratmeter für jeden einsehbar ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen.

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Stammtisch/Arbeitstreffen an anderem Ort (2009/08/18)

Da unser Stammlokal derzeit für 3 Wochen Urlaub macht, weichen wir diese Woche in eine neue Lokalität aus:
Stammtisch/Arbeitstreffen findet am Freitag den 28. August im Ristorantino „Sardo“ (Schwanthalerstr. 135) um 19:30 Uhr statt.
Wie immer sind auch Gäste herzlich eingeladen vorbei zu kommen. Ich werde voraussichtlich Piraten-T-Shirts zum Einkaufspreis von 5,- € verkaufen. Wo wir nächste Woche sein werden und ob wir in Zukunft wieder ins Bavaria gehen werden, ist noch unklar.

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Die Anti-Kampagnen beginnen (2009/07/09)

Ein in der Netzwelt sehr bekanntes Zitat von Mahatma Gandhi lautet: First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win. In diesen Modell sind wir nun definitiv in der vorletzten Stufe angekommen. Auf der Seite Antipirat.de betreibt ein vermeintliches Mitglied von Bündnis 90/Grünen eine Hetzkampagne gegen die Piratenpartei. Wir können uns darüber jedenfalls nur freuen, es zeigt, dass uns die "großen Parteien" inzwischen als Gefahr sehen. Nur wer ignoriert wird ist unbedeutend.

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Wikipedia ändert Lizenz (2009/07/01)

Vorgestern war es soweit: die deutschsprachige Wikipedia – das größte deutsche Open Content-Projekt – hat die Lizenz ihrer Inhalte geändert. Leider komme ich erst jetzt dazu darüber zu berichten. Ab sofort stehen alle ihre Inhalte unter der Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported – kurz: CC-BY-SA 3.0. Diese erlaubt genauso wie die alte Lizenz (GFDL) das bearbeiten und weiterverwenden und schreibt genauso vor, dass bearbeitete Versionen erneut unter der Lizenz stehen und die Autoren genannt werden müssen.

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Antwort an Herrn Pinkwart (2009/06/25)

Herr Pinkwart, seines Zeichens Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (toller Titel) von NRW (FDP), hat sich auf dem Medienforum ja über unsere Partei geäußert.

Dass die Piratenpartei, die ja ein etwas verqueres Verhältnis zu solchen Rechten hat, sich so rasant verbreitet, finde ich zum Beispiel mehr als bedenklich. In Schweden hat sie ja bei der Europawahl über 7 Prozent bekommen, fast 20 sogar bei den Unter-Dreißig-Jährigen. In Deutschland liegen die Zahlen zum Glück noch deutlich darunter. Trotzdem stellt sich ganz klar die Frage: Wie gehen wir damit um, dass die Internet-Generation hier teilweise offenbar ein ganz anderes Rechtsempfinden hat? Dieses Thema beschäftigt gerade mich als Liberalen sehr. Wenn wir das Urheberrecht nicht achten, dann untergraben wir einen der wichtigsten Pfeiler unseres Gesellschaftssystems, unserer Demokratie. Es ist nicht „hip“, Ideen zu klauen, es hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern es ist kriminell – und das wird auch nicht dadurch besser, dass der Dieb dabei kein altmodisches Brecheisen benutzt, sondern top-moderne W-lan-Anschlüsse und Mobiltelefone.

Dabei zeigt er sehr gut, was eigentlich zur Zeit genau falsch läuft.

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Dörmann und die Zensur (2009/06/22)

Martin Dörmann ist uns ja schon bekannt. Der SPD-Verhandlungsführer, der die Community, die sich im AK Zensur versammelt hat, hinterrücks an die Union verkauft hat, ist uns durch seine schleimige Art, die Zustimmung der SPD zum Zensurgesetz herunterzuspielen bereits bekannt. Tut er doch so, als hätte die SPD alle Forderungen der Netzcommunity berücksichtigt und brüstet sich als Verfechter der Bürgerrechte im Netz. Aber nun legt er noch einen drauf.

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Bundestag billigt Gesetz zur Internetzensur – Piraten rufen zu Demonstrationen auf (2009/06/18)

Die Piratenpartei ruft zu Demonstrationen gegen das “Zugangserschwerungsgesetz” auf, dass heute vom Bundestag verabschiedet wurde.

Dirk Hillbrecht, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, erläutert das vom Gesetz missachtete Demonstrations-Motto “Löschen statt sperren – Stoppt die Internet-Zensur!”: “Wir verlangen wirksame Maßnahmen gegen Kinderpornographie und das heißt: Die Inhalte müssen aus dem Netz verschwinden und nicht hinter Stoppschildern versteckt werden. Außerdem protestieren wir gegen die Einführung einer Zensurinfrastruktur im deutschen Internet. Vielfacher Protest im Vorfeld und die erfolgreichste Petition in der Geschichte der Bundesrepublik haben die Regierung nicht interessiert. Die einzigen Reaktionen von SPD und CDU sind Unverständnis und hämische Kommentare. Es wird Zeit, auf die Straße zu gehen!”

Zusammen mit anderen Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen hat die Piratenpartei bereits im Vorfeld scharfen Protest geübt.

Dazu Hillbrecht: “Das Gesetz etabliert eine Zensurinfrastruktur, wie es sie im freiheitlich-demokratischen Deutschland noch nie gegeben hat.n Kinderpornographie lässt sich damit aber in keiner Weise verhindern oder eindämmen, wie es von den Befürwortern behauptet wird. Stattdessen sind die missbrauchten Kinder nur billiges Vehikel, um den Wünschen von Musikindustrie und politischen Hardlinern nach einer umfassenden Internetzensur populistischen Nachdruck zu verleihen. Mit diesem Internetzensurgesetz werden die Grundfesten der Meinungsfreiheit in Deutschland irreparabel geschädigt.”

In Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover und weiteren Städten finden deshalb am Samstag, 20. Juni 2009, um 12:00 Uhr Protestdemonstrationen statt. Genauer Ort sowie das Programm finden sich auf http://www.LoeschenStattSperren.de. Die Piratenpartei ruft alle demokratischen Kräfte auf, sich an diesen Veranstaltungen zu beteiligen. Die letzte parlamentarische Möglichkeit, diesen Wahnsinn zu stoppen, liegt jetzt beim Bundesrat. Je stärker und zahlreicher unsere Demonstrationen sind, desto schwieriger wird es für die Abgeordneten, die Stimme des Volkes zu ignorieren.

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Zensurgesetz ist durch (2009/06/18)

(kopiert aus einer Mailingliste des CCC)

Um 20:13 Uhr wurde das Abstimmungsergebnis wie folgt bekanntgegeben:

Dafür:389
Dagegen:128
Enthaltung:18

Dr. Max Stadler kündigt Verfassungsbeschwerde an.

Ursula von der Leyen war bei der Debatte nicht anwesend.