Bayern Pressemitteilung

Piraten stellen Ministerpräsidenten-Kandidaten auf und beschließen Wahlprogramm für die Landtagswahl

Von links nach rechts: Thomas Mayer, Benjamin Wildenauer, Martin Kollien-Glaser
Bayern, 30.07.2018 Die Piratenpartei Bayern hat am vergangenen Wochenende auf dem Landesparteitag in Neubiberg ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl beschlossen und mit Benjamin Wildenauer einen Kandidaten für den Ministerpräsidenten aufgestellt. Wildenauer ist seit 2014 Stadtrat im unterfränkischen Bad Brückenau und seit vergangenem Jahr Politischer Geschäftsführer der PIRATEN Bayern.

„Im Gegensatz zu den im Landtag vertretenen Parteien treten die PIRATEN mit einer klaren Botschaft an: Wir wollen nicht mit der CSU koalieren, sondern wollen auf Konfrontation mit der bisherigen Politik der Staatsregierung gehen.“, so Wildenauer.
Hierbei wird er im Spitzentrio unterstützt von Martin Kollien-Glaser, Landesvorsitzender der PIRATEN Bayern, und Thomas Mayer, Kreisvorsitzender in München.
Martin Kollien-Glaser: „Unser Wahlprogramm stellt klar dar, dass die digitale Revolution alle Lebensbereiche umfasst. Aufgabe der Politik ist es, die Veränderung der Gesellschaft durch die Digitalisierung so zu gestalten, dass alle davon profitieren. Diese Aufgabe kann und will die Staatsregierung nicht erfüllen.“
Thomas Mayer, Beauftragter der PIRATEN Bayern im Bündnis gegen das Polizeiaufgabengesetz (noPAG), bezieht als Mitorganisator der Demonstration am 10.05. in München, mit über 30.000 Teilnehmern, wie folgt Stellung: „Die großen Demonstrationen gegen die Reform des Polizeiaufgabengesetzes und gegen rechte Hetze in den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass die Menschen in Bayern genug haben von der Politik der CSU und eine andere Regierung wollen. Mit Benjamin Wildenauer stellt sich endlich jemand hin und sagt: Ich will Markus Söder ablösen und eine Regierung jenseits der CSU bilden.“

1 Kommentar zu “Piraten stellen Ministerpräsidenten-Kandidaten auf und beschließen Wahlprogramm für die Landtagswahl

  1. Wenn ich bei so manchen Nachgesprächen in öffentlichen Veranstaltung den äußerlichen Eindruck korrigiere, ich sei Mitglied bei den GRÜNEN und weise dann auf meine Mitgliedschaft bei den PIRATEN hin, ist die allerhäufigste Reaktion die Frage „Ja gibts die überhaupt noch?“; das ist so die normale Fremdwahrnehmung im Hinblick auf unsere Partei.
    Aber hier bin ich nun seit dem 31. Juli 2018 der erste Kommentator unter diesem zentralen (weil bisher einzigen) Pressemitteilungs-Beitrag zur Landtagswahl-Kampagne gegen die CSU und das bedeutet möglicherweise doch vor allem auch, dass wir vielleicht sogar schon in der eigenen Mitglieder-Selbstwahrnehmung nicht mehr wirklich als ernstzunehmende Partei existieren. Ansonsten hätte es doch eine lebhafte Diskussion darüber geben können, ob wir mit einem piratigen Spitzenkandidaten im Landtagswahlkampf zugleich auch das Amt des bayerisch-fränkischen Ministerpräsidenten beanspruchen sollten.
    Bei der Landtagswahl 2013 kamen wir auf 2 %, was als Sprungbrett auf 20 % Stimmenanteil heuer arg schmal ist, um bei den (un)denkbaren Koalitions-Gesprächen ab dem 15. Oktober 2018 eine solche Führungsrolle „Ministerpräsidenten-Kandidat“ im Maximilianeum beanspruchen zu können. Meines Wissens tritt zwar DIE PARTEI nicht zur bayerischen Landtagswahl an, aber diese besondere Kasperl-Rolle müssen wir eigentlich nicht ersatzweise übernehmen.

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