Community statt Kirche: Piraten fordern Umdenken von Bayr. Landesmedienanstalt

Die Bayrische Landesmedienanstalt (BLM) hat die Programmförderung für das Jahr 2013 beschlossen. Dabei stechen vor allem die Fördersummen für Programmbeiträge der zwei großen christlichen Kirchen heraus, sowie die Summen zur Förderung von Volksmusik. Andere Sparten wie Populär- oder Subkultur werden wenig bis gar nicht gefördert. Diese Verteilung der Mittel halten wir für äußerst inadäquat. Beispielsweise wurde für 2013 der Förderbetrag für das Nürnberger Community-Radioprojekt „Radio Z“ drastisch gekürzt. Radio Z sendet seit 25 Jahren und versteht sich als alternativer, kritischer Rundfunk von und für Bürger_innen.

Dazu Tina Lorenz, kulturpolitische Sprecherin der bayerischen Piraten:

Grade die Förderung von Gemeinschaftsprojekten, Community-Medien und der kulturellen Vielfalt in Bayern wäre Aufgabe der BLM. Das recht einseitige Augenmerk auf traditionellem Liedgut und den Programmen der christlichen Kirchen ist in einem vielfältigen Staat wie Bayern nicht mehr zeitgemäß. Die Piraten in Bayern fordern die angemessene Unterstützung von Community Medien wie dem Nürnberger Projekt Radio Z, und darüber hinaus ein grundsätzliches Umdenken der Mittelverteilung der BLM – dass christliche Inhalte nicht von den Kirchen selbst finanziert werden, ist untragbar.

Dies ist eine Pressemitteilung des Landesverbandes Bayern. Bei Rückfragen gibt der Pressesprecher des Landesverbandes gerne Auskunft.


Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

Weitere Informationen

Tina Lorenz ist Theaterwissenschaftlerin, Mitautorin des Positionspapiers zur Kulturpolitik der bayerischen Piraten und seit 2012 Kulturbeauftragte der Piratenpartei Bayern.

Die Seite durchsuchen.

Suche

in