Nach Informationen der SZ erhöhen sich die Kosten für die 2.Stammstrecke München um knapp 400 Millionen Euro.
Dazu erklärt Alexander Bock, Bundestagskandidat der bayerischen Piraten.
Laut Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sind nur Projekte vom Bund förderbar, wenn der Kosten-Nutzen-Faktor größer als 1 ist. Nachdem aber derzeit der Kosten-Nutzen-Faktor nur 1,18 beträgt, wird eine Erhöhung um 400 Millionen Euro das Projekt unter die Grenze der Förderungswürdigkeit drücken. Nachdem das Land Bayern nicht in der Lage sein dürfte, auf die Förderung durch den Bund zu verzichten und gleichzeitig die Mehrkosten zu tragen, denke ich, dass die 2. Stammstrecke ganz einfach tot ist.
Damit müsste der Bund sich aus der Finanzierung zurückziehen, um nicht Steuergelder an ein Projekt zu verschwenden, das sich voraussichtlich nie amortisiert.
Andreas Witte, Verkehrsexperte der bayerischen Piraten, zeigt auf.
Wir schlagen vor, endlich die standardisierte Kosten-Nutzen-Analyse für das BKS-Konzept zum Teilausbau des Südrings durchzuführen. Dieses Konzept würde einen 10-Minuten-Takt auf allen S-Bahn-Ästen ermöglichen und durch die Summe an Einzelmaßnahmen eine größere Netzwirkung erreichen – mit 943 Mio. Euro Ersparnis!
Symbolfoto Kaffeeeinstein – CC-BY-SA
Dies ist eine Pressemitteilung des Landesverbandes Bayern. Bei Rückfragen gibt der Pressesprecher des Landesverbandes gerne Auskunft.


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