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Treffen der Sozialpiraten in Nürnberg

Die Sozialpiraten treffen sich am 24. und 25. September in Nürnberg zu ihrem zweiten Real-Life-Treffen, um über konkrete Modelle zur Umsetzung von „ReSET“ zu sprechen. „ReSET“ ist die Abkürzung des im Grundsatzprogramm der Piraten verankerten „Rechts auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe“, das nach dem Wunsch der Piraten für alle bedingungslos und individuell garantiert werden soll.
Nachdem beim ersten Real-Life-Treffen in Berlin die Grundlagen piratiger Sozialpolitik und die Abstimmung der Zusammenarbeit bei den Sozialpiraten im Vordergrund standen, soll es nun um politische Ansätze gehen, wie ein sicheres Existenzrecht für alle real umgesetzt werden kann.

Hierzu werden sich die Sozialpiraten in etwa acht Referaten mit jeweils anschließender Diskussion mit bisher bekannten Umsetzungsmodellen – speziell im Hinblick auf deren Finanzierung – beschäftigen und sich dabei eine eigene Meinung bilden. Grundlegende Kriterien, an denen sich solche Modelle messen lassen müssen, wurden bereits im April auf dem Sozicamp in Soest formuliert. So muss ein Modell, das den Ansprüchen der Piraten genügt, nachweislich finanzierbar sein, das Prinzip der Datensparsamkeit in hohem Maße umsetzen, möglichst geringe staatliche Einmischung in das Leben der Bürger mit sich bringen sowie perspektivisch politisch umsetzbar sein und eine genaue Beschreibung des Übergangsprozesses beinhalten.

Ein Ergebnis des Treffen könnte eine gemeinsame Roadmap sein, wie die Sozialpiraten in Abstimmung mit den verschiedenen Arbeitskreisen zu einem eigenen, antragsfähigen Modell gelangen, das unter den Piraten breite Unterstützung finden könnte.

Die geplante Tagesordnung zum Treffen ist im Wiki veröffentlicht.

Zu den Sozialpiraten:

Die Sozialpiraten verstehen sich als innerparteiliche Plattform, in der sich die Piraten aus den Landesverbänden, den mit Wirtschafts- und Sozialpolitik befassten Arbeitsgruppen und der Basis abstimmen können, um Arbeitsgruppen übergreifend Anträge zu erarbeiten. Diese Anträge werden auf breiter Ebene zur Diskussion gestellt und schließlich bei Bundesparteitagen zur Abstimmung eingebracht. Neben den etwa alle zwei Monate stattfindenden Treffen finden regelmäßig Diskussionen auf dem NRW-Mumble-Server statt.

8 Kommentare zu “Treffen der Sozialpiraten in Nürnberg

  1. Helbig Gabriele-Elisabeth

    Alles Gute und viel Erfolg!

    Was halten Sie von der schnellen Umsetzung meines Aufrufs zu GLOBALEN !!!!!!!
    AUTOFREIEN WOCHENENDEN !!!

    Mfg, Helbig Eli

    • Hallo,

      zum Punkt Verkehr und Infrastruktur gibt es noch keine Position der Partei. Sie sind herzlich eingeladen, für eine Position in Ihrem Sinne zu arbeiten.

    • Goerdes

      Es geht nicht mit autofreien Wochenenden. Wenn man auf dem Land wohnt und zur Arbeit muss. Ausserdem bin ich Schichtarbeiter und komme sonst nicht zu oder weg von der Arbeit.
      Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ausserdem auf dem Land so schlecht organisiert. Es fährt bei mir nur alle Std. ein Bus. Wie soll man da zurechtkommen wenn die Kinder zu Fussballspiel wollen das andere zur Leichtathletik. Das kann man vielleicht in der Stadt umsetzten, aber da ist es auch schon schwer.
      MFG
      Goerdes

      • Christian

        Autofreies Wochenende? Wie weltfremd ist das denn? Viel sinnvoller ist das fördern der alternativen Antriebstechniken und stärkeres besteuern (eigentlich gehören sie verboten, sowie jegliche Form des „Motorsports“) von Spritfressern.

  2. Wo findet das statt. Kann man da einfach teilnehmen?

    • Folge den Link mit der Tagesordnung, dann findest du Ort und Uhrzeit.
      Bei uns darf jeder mitdiskutieren, wir freuen uns auf dein Beitrag.

      Schönen Gruß
      Aleks

  3. Hallo Aleks!
    Bin etwas irritiert. In dem Artikel „Treffen der Sozialpiraten in Nürnberg“ heißt es „“Rechts auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe” … Hä? Soll wohl heißen “ RECHT auf …“ nehm ich mal an. Ansonsten hätte ich noch ein Vorschlag für euer Programm. Jeden Arbeitgeber in Deutschland (Europa) dazu verpflichten, seinen Mitarbeitern täglich ein 20-30 Min. Sport-, Gymnastik, irgendwie Bewegungsprogramm anzubieten. In Anbetracht der Volkskrankheit Nr. 1 Rückenschmerzen sicher sinnvoll. Und wer nicht will oder kann, zahlt pauschal an die Krankenkasse oder muss sich an den medizinischen Kosten beteiligen, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund seiner Arbeit erkrankt. Wär doch ne Idee. Grüße Chris

    • Des „Rechts…
      Das ist grammatikalisch korrekt, soweit ich weiß…

      Du darfst gerne einen Programmantrag für den BPT 2011.2 (03+04.12.2011) oder dem LPT Bayern 2012.1 (Termin noch nicht fest) stellen. Die Formalien dazu musst du unserer Satzung entnehmen, weil ich mich ganz ehrlich nicht besonders gut auskenne.

      Schönen Gruß
      Aleks

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