Bayern

Unter bunter Flagge

Oberbayerische Queeraten präsentierten sich und ihre Arbeit beim Jubiläumsfestival "30 Jahre CSD München"
München. Unter dem Motto Deine Stadt – Deine Community – Deine Freiheit feierten vom 17. bis 18. Juli über 100.000 Lesben, Schwule, Transgender und natürlich auch Heterosexuelle gemeinsam im 30. Jahr den Münchener CSD. Erstmals präsentierten sich in diesem Jahr auch die oberbayerischen Queeraten dem bunten Publikum im Rahmen eines zweitägigen Infostands und wurden hervorragend aufgenommen. Die Queeraten, deren Name sich aus den Wörtern queer und PIRATEN zusammensetzt, verfolgen in erster Linie das Ziel, die Piratenpartei hinsichtlich des Themenkomplexes Menschen- und Bürgerrechte in der LGBTIQ-Community zu schärfen.
Die Zusammenarbeit mit dem CSD-Organisationsteam und das Zusammenspiel mit den anderen Gruppen vor Ort war absolut traumhaft. Ganz besonders gefiel uns, dass uns der Platz Seite an Seite mit der Menschenrechtsorganisation Amnesty International und dem schwul-lesbischen Stadtmagazin LEO!, direkt vor dem Apple Store, zugewiesen wurde – Dafür nochmals ein ganz besonderes Dankeschön an das CSD München-Team, so Thorsten A., CSD-Beauftragter des Bezirksverbandes Oberbayern. In der Planung hatten sich die Queeraten allerdings verkalkuliert, denn tausende von "Hot Spot"-Aufklebern erwiesen sich als absoluter Renner und waren bereits nach dem ersten Tag vergriffen, die orangen "Homophobie is voll schwul"-Aufkleber, die von sehr vielen Besuchern stolz auf der Brust oder an anderer Stelle getragen wurden, reichten ebenso nur knapp bis zum Ende der Veranstaltung.

Zudem bedankt sich der Bezirksverband bei hunderten von Besuchern, die am Infostand mit ihrer Unterschrift die vom Petitionsausschuss des Bundestages nicht veröffentlichte Petition gegen Abgeordnetenbestechung unterstützen, welche die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen Korruption (UNCAC) vom 31. Oktober 2003 fordert. Damit es zur Anhörung des Hauptpetenten kommt, werden insgesamt 50.000 Mitzeichner benötigt.
Auch in anderen Städten des Bundesgebietes nahmen und nehmen die Queeraten dieses Jahr noch an CSD-Veranstaltungen teil, in Bayern am 31. Juli in Würzburg, am 7. August in Nürnberg und am 14. August in Augsburg.

25 Kommentare zu “Unter bunter Flagge

  1. Gast (Pirat)

    Könnte mal bitte jemand das Bild da entfernen?

    Ein Bild von einem Menschen, der wörtlich den Arsch offen hat, hat auf der Website einer Organisation, der ich angehöre, nichts verloren.

    Ich vertrete, was das Thema Homosexualität angeht, eine eher konservative Meinung und stimme insofern nicht mit der Piratenpartei überein, kann aber mit dieser Differenz leben, da dieses Thema sowohl für mich als auch für die PIRATEN eher nebensächlich ist und ansonsten ich mit allem oder nahezu allem was im Parteiprogramm steht übereinstimme.

    Diese Pressemitteilung und dann auch noch mit einem NACKTEN ARSCH daneben zu veröffentlichen geht zu weit.

    Ich persönlich würde das Bild sogar als pornographisch einstufen.

    Mit Grüßen
    Ein potenzieller Ex-Pirat

  2. ebenfalls Gast

    1. folgende Datei ausdrucken: http://4topas.files.wordpress.com/2009/06/stopschild.jpg
    2. Vor den Bildschirm kleben
    3. Wieder in die CSU eintreten.
    4. Bloß nie mehr die Unterbuxe wechseln, damit kein NACKTER ARSCH zu sehen ist.

  3. Genauso unsinnig wie der Rest, den du von dir gibst.
    Du hast weder den Inhalt des Artikels gelesen, den du als Pressemitteilung deutest,
    du kennst das Parteiprogramm nicht,
    du kennst unser Grundgesetz nicht,
    du weißt nicht, was Porographie ist
    und du bist keine potenzieller Ex-Pirat, denn so jemand wie du ist kein Pirat.

  4. Pornographie ist die Darstellung sexueller Handlungen, sachlich also falsch. In Deutschland wäre das (auch am csd) verboten, Erregung öffentlichen Ärgernisses. Die Berichterstattung selbst ist sachlich und nicht zu kritisieren, außerdem keine Pressemitteilung. Was da steht ist absolut im Sinne des Parteiprogramms. Ich persönlich kann mich auch nicht über das Bild aufregen. Es war keine Erregung öffentlichen Ärgernisses, es zeigt nichts, was nicht auch die csd Besucher zu sehen bekamen, einschließlich Familien mit Kindern.

  5. vielleicht gefällt ihr das Foto auch, ich find es nett anzusehen.^^

  6. Gast (Pirat)

    Bitte verzeiht mir, falls ich mich schlecht ausgedrückt habe.

    Es mag ja sein, dass es keine Pornographie ist, aber ich finde das Bild nicht angenehm anzusehen.

    Einen nackten Arsch in der Öffentlichkeit zu zeigen, finde ich persönlich nicht OK, weil damit in der Tat öffentliches Ärgerniss erregt wird. Ob man so rumlaufen darf, darüber kann man streiten, aber ich finde es nicht OK, genauso wie man m. E. einen nackten Arsch nicht auf die Website einer ernsthaften Partei stellen sollte.

    Unser Grundgesetz und das Parteiprogramm kenne ich sehr wohl. Ich habe nicht behauptet, dass der Artikel gegen das GG oder das Parteiprogramm wäre.

    Ich habe gesagt, dass ich, was den Themenkomplex Homosexualität etc. angeht, mit dem Parteiprogramm nicht ganz einverstanden bin: Ich bin nämlich gegen die Gleichstellung von Eingetragenen Partnerschaften mit richtigen Ehen, genauso wie ich gegen die Mehrfach-Ehe bin. Allerdings bin ich auch gegen eine Diskriminierung oder strafrechtliche Verfolgung von Schwulen und Lesben.
    Ansonsten bin ich aber mit jedem einzelnen Wort im Parteiprogramm einverstanden. Ich denke nicht, dass mich diese kleine Differenz zu einem nicht-Pirat macht.

    Ferner möchte ich „ebenfalls Gast“ darauf hinweisen, dass ich nicht WIEDER in die CDU/CSU eintreten kann, weil ich dort nie Mitglied war. Außerdem distanziere ich mich ausdrücklich von der NPD und allen anderen bösen Parteien.

  7. Michael

    Frag mich mal, wie oft ich mir am Badesee, in der Zeitung, im Film / Fernsehen oder sonst wo schon nackte Brüste ansehen durfte, obwohl ich nicht auf Frauen stehe.

    Ich finde es nicht unbedingt toll, dass Frauen als reine Sexobjekte präsentiert werden und das auch noch bereitwillig mitmachen.

    Aber ich rege mich auch nicht drüber auf. Weil ich weiss, dass es Leute gibt die das anspricht (oder ansprechen soll).

    Du wirst es sicher das eine Mal aushalten, einen nackten Männerarsch zu sehen, ohne zu kollabieren. Ist doch das gleiche nur umgekehrt. Mit dem kleinen Unterschied, dass Brüste ständig zu sehen sind und Männerärsche so gut wie nie.

    Achte doch einfach mal darauf, wie viele nackte Brüste Du siehst, bevor Du wieder einmal einen nackten Männerarsch erblickst. Vielleicht fällt Dir dann was auf.

    Wie oft müssten Frauen jeden Tag kotzen, wenn Sie sich über jedes einzelne Brüste-Bild so aufregen würden wie Du über dieses eine Arschfoto?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.