Partei

Bayerische Piraten feiern zweiten Geburtstag

Am 06. Januar 2007 gründeten die bayerischen Mitglieder der Piratenpartei in München den Landesverband Bayern. Seitdem konnten die Piraten einige Erfolge verbuchen, mussten aber auch Niederlagen einstecken.

Durch Bürokratie und hohen Hürden seitens des Landes Bayern – die es kleinen Parteien nahezu unmöglich machen an einer Landtagswahl teilzunehmen – verloren die Piraten ihre Kandidatur zum Landtag. Zu völlig überzogenen Mitteln griffen gar die Gegner der politischen Arbeit der Bayern-Piraten: Sie versuchten durch Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen die Piraten einzuschüchtern. Ein riesiger Erfolg hingegen war die Aktion „Killerschach“, die sich gegen die Zensur bei Videospielen richtete. Aus Sicht der Piraten erfolgreich verlief auch die Aktion „Ein Trojaner für Beckstein“. Obwohl Beckstein das mannshohe trojanische Pferd nicht annehmen wollte, konnten die Piraten doch ihre Bedenken an der Einführung dieser Überwachungsmaßnahme deutlich machen. In den vergangenen zwei Jahren erstarkte vor allem die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Organisationen, besonders im Raum München. Bei der Demo gegen das neue Versammlungsgesetz trat die Piratenpartei Bayern als Mitinitiator auf. Sie beteiligte sich an der Demo „Freiheit Weiß-Blau“ und an der Podiumsdiskussion „Datenspeicherung – Sicherheitsgewinn oder gläserner Bürger“.

2009 beschert den bayerischen Piraten zwei große Wahlen, an denen sie erfolgreich teilnehmen wollen. Das „Jahr der Kreativität und Innovation“ verspricht auch etliche Vorstöße der Vertreter der Interessengruppen rund um das „geistige Eigentum“. Für die Piratenpartei sind diese Herausforderungen sicher nicht einfach zu bewältigen. Dennoch werden sie weiter für ihre Überzeugungen kämpfen und wünschen allen Mitstreitern ein erfolgreiches Jahr 2009.

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